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Das Umfeld ist weiterhin von moderatem Wachstum, niedriger Inflation und erhöhter externer Unsicherheit geprägt. Der Schweizer Aktienmarkt behauptet seine Rolle als stabiler Markt mit attraktiver Dividendenrendite. Zyklisches Aufwärtspotenzial sehen wir insbesondere bei mittelgrossen Unternehmen.
Die Schweizer Wirtschaft dürfte 2026 mit rund 1.0% weiterhin unterdurchschnittlich wachsen, nachdem sich die Konjunktur Ende 2025 stabilisiert hat. Hauptbelastungsfaktoren sind der Krieg im Nahen Osten, steigende Energiepreise sowie eine erhöhte globale Unsicherheit, welche sowohl die Weltkonjunktur als auch die exportorientierten Sektoren dämpfen.
Die Inflation wird vom SECO infolge höherer Energiepreise leicht nach oben revidiert, bleibt jedoch insgesamt tief. Gleichzeitig bremsen eine schwächere Auslandsnachfrage und der starke Schweizer Franken die Exportwirtschaft und könnten sich negativ auf die Investitionstätigkeit auswirken, während der private Konsum etwas an Dynamik verliert.
Für 2027 wird eine moderate Erholung (SECO-Prognose: 1.7% Wachstum) erwartet, unterstützt durch eine graduelle Belebung der europäischen Wirtschaft, insbesondere in Deutschland. Der Arbeitsmarkt dürfte sich leicht abschwächen, bevor sich die Lage 2027 wieder stabilisiert.
SECO-Konjunkturprognosen
BIP 2026 1.00%
Inflation 2026 0.40%
Leitzins 0.00%
Quellen: Chefinvest, ZKB, SECO
Stand: 25.03.2026
